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Rumänien entdecken
Plakat-Rumaenien

HDAV Fotoreportage im Full-HD 16:9 Panoramaformat
auf bis zu 5 m x 3 m großer Leinwand.
Ein Reiseabenteuer mit spannend erzählten Erlebnissen.
Dauer: 90 Minuten 


Maramures - Holzkirchen - Moldau-Klöster -  Karpaten - Sibu - Brasov - Timisoara - Bukarest - Constanta - Vama Veche - Schwarzmeerküste

Werden die Straßen einigermaßen befahrbar sein? Wie sind die Menschen dort? Klappt die Verständigung? Diese Gedanken gehen mir durch den Kopf als ich am Grenzübergang nach Satu Mare im Nordwesten Rumäniens mit meinem Motorrad stehe.

Was ich in den nächsten Wochen zu sehen bekomme begeistert mich. Na ja, die Straßen vielleicht nicht immer, aber was für eine vielfältige Landschaft! Berührungsängste mit den freundlichen Menschen sind schnell abgebaut und mir wird klar, dass es in diesem Land sehr viel Schönes zu entdecken gibt.

Mittlerweile habe ich Rumänien mehrfach bereist und die Faszination des Landes in vielen Fotos eingefangen. Es macht Spaß, in diesem bei uns noch recht unbekannten Land am östlichen Rand der EU unterwegs zu sein.

Holzkirche in der MarmateiMönch im Kloster Agapia Bemalte Außenfassade am Kloster Moldau

Mein kleines Motorrad, eine 125er Honda Shadow, eignet sich gut für diese Reise. Ich bin damit dicht an der Natur und den Menschen, kann fast überall mal schnell anhalten und schlechte  Straßen regen mich damit auch nicht auf. Die Route führt vom Nordwesten durch die Marmatei mit ihren weltberühmten Holzkirchen - teils UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Weg durch die Region Moldau begleiten mich farbenprächtige orthodoxe Klöster und Kirchen. Ich orientiere mich am Karpatenbogen, den ich mehrfach überquere.

Okulasul Mare 1907 m

Nun durchfahre ich Siebenbürgen, ein Gebiet, das über Jahrhunderte von deutschen Aussiedlern bewohnt war. Der teils alpine Charakter der Karpaten und das manchmal mittelalterlich anmutende dörfliche Leben in der Hochebene Siebenbürgens sind so recht nach meinem Geschmack. Hier fühle ich mich fast wie zuhause - deutsch geprägte Städte wie Schäßburg, Kronstadt oder Hermanstadt und dazwischen Landleben wie man es bei uns nur noch aus dem Geschichtsbuch oder dem Freilandmuseum kennt. Ab und zu unterhalten sich Menschen auf deutsch - meist sind es Touristen, manchmal aber auch deutsche Aussiedler, welche während der kommunistischen Zeit ausgeharrt haben oder jüngst wieder zurückgekehrt sind. Nach wie vor gehören Pferdefuhrwerke in weiten Teilen des Landes zum ganz normalen Straßenbild. Natürlich hat auch die Moderne in Siebenbürgen und dem übrigen Rumänien Einzug gehalten, aber gerade diese Gegensätze machen das Land so spannend.

Bicas-KlammPferdefuhrwerkHermannstadt

Überquert man die Karpaten von Hermanstadt in südlicher Richtung, dann öffnet sich eine weiträumige Tiefebene, in deren Zentrum die Hauptstadt Bukarest liegt. Bukarest empfinde ich laut und stickig - nach Wochen in schönster Natur ist der Unterschied noch deutlicher spürbar. Diese Stadt hat auch schöne Ecken, welche sich aber nicht unbedingt bei der ersten Begegnung offenbaren. Es hält mich nicht lange und ich mache mich auf zur Schwarzmeerküste und zum Donaudelta.

Parlament in BukarestHighway im DonaudeltaAm Schwarzen Meer (Krabbe)


 

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